Ferdinand Von bothmer

Ferdinand Von bothmer

Jugendlicher Heldentenor

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2913Puccini: La BohèmeRodolfo

Bio


Ferdinand Bothmer wurde in M&uumlnchen geboren. Nach dem Abitur arbeitete er als Statist, Hospitant und Regieassistent an der Bayerischen Staatsoper in München, den Bregenzer Festspielen und den Salzburger Festspielen. Gleichzeitig studierte er Germanistik und Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München, welches er an der Wiener Universität weiterführte, aber nicht abschloss.Ab 1992 belegte er das Studium der Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien, welches er 1997 mit einem Regiediplom und Magister-Artium abschloss.Von 1995 bis 1999 studierte er dort zusätzlich Gesang und von 1997-2002 ergänzend Lied und Oratorium bei Charles Spencer. Beide Studien schloss er aufgrund seiner Engagements nicht ab.Im Anschluss begann er ein privates Gesangsstudium mit Nicolai Gedda, Michael Pabst, Dietrich Fischer-Dieskau und Vincenzo Bello. Von 1999 bis 2007 gehörte  Ferdinand Bothmer zum festen Ensemble der Wiener Volksoper, wo er u.a. als Symon/Der Bettelstudent, Camille/Die lustige Witwe, Alfred/Die Fledermaus, Tamino/Die Zauberflöte, Don Ottavio/Don Giovanni, Tito/La Clemenza di Tito, Mazal/Broucek und Don Ramiro/La Cenerentola zu hören war. 2008 brillierte er als Almaviva in einer Neuproduktion von Il Barbiere di Siviglia.  Gastverträge führten den Künstler darüber hinaus als Innsbruck  und an die Oper Leipzig sowie als Edwin zu den Seefestspielen Mörbisch (2002). An der Washington Opera sang er in der Spielzeit 2002/03 den Jaquino in Fidelio und war in dieser Rolle kurz darauf auch an der Mailänder Scala unter der Leitung von Riccardo Muti zu hören. Als Tamino debütierte er 2003 am Opernhaus Zürich unter Adam Fischer und 2005 am Theâtre de la Monnaie in Brüssel. Im selben Jahr gastierte er als Almaviva an der Oper in Tokyo. 2006 sang er den Chateauneuf an den Opernhäusern in Düsseldorf und Hamburg. Und in der Spielzeit 2006/2007 gab er unter Marc Piollet sein Rollendebüt als Idomeneo am Staatsheater Wiesbaden.  Beim Rossini Festival in Pesaro debütierte er im Sommer 2006 in Mozarts Die Schuldigkeit des ersten Gebots und war dort im folgenden Jahr u.a. als Otello zu hören und in der darauffolgenden Spielzeit als Pilade in Ermione unter der Leitung von Roberto Abaddo. Mit der Produktion des Festivals von Rossinis Otello gastierte er im November 2008 in Japan.  Ebenfalls 2008 sang er den Léopold in La Juive in einer Neuproduktion an der Staatsoper Stuttgart und debütierte in dieser Partie mit großem Erfolg an der Wiener Staatsoper im Rahmen der Saisoneröffnung 2008. Kurz darauf war er dort auch als Almaviva zu hören.  2009 sang Ferdinand Bothmer u.a. Tamino an der Staatsoper Stuttgart, Die Winterreise in einer Produktion am Staatstheater Klagenfurt und gab mit großem Erfolg sein Debüt als Narraboth beim Festival di Canarias.  2010 sang wirkte er bei der Uraufführung von Cherubinis Koukourgi am Stadttheater Klagenfurt und debütierte als Giasone in Medea in Corinto von Mayr an der Bayerischen Staatsoper München unter der Leitung von Ivor Bolton.  2011 folgten Gastspiele an der Staatsoper Stuttgart in den Partien des Max in Webers Freischütz und Erik in Wagners Der Fliegende Holländer. 2012 debütierte Ferdinand Bothmer in der Partie des Pollione in Bellini‘s „Norma“  bei einer Spanien-Tournee mit Fabio Biondi und Europa Galante und mit demselben Ensemble sang er beim Festival Misteria Paschalia in Krakau „Il transito di San Giuseppe“ von Pergolesi. Weiters interpretierte er an der Staatsoper Stuttgart den Max aus Weber's Freischütz. Er wirkte in der konzertanten Aufführung von Leo Fall‘s „Dollarprinzessin“ zusammen mit dem Bayerischen Rundfunk unter Ulf Schirmer mit und gestaltete die Partie der „Stimme“ in Honeggers „Johanna auf dem Scheiterhaufen“ im Theater am Gärtnerplatz in München.  2013 folgten Engagements als Lohengrin bei der Nationaloper in Vilnius und Bratislava, eine Mitwirkung an der UA der Oper „Das Ende der Unschuld“ von Stefan Pfeiffer in Hamburg, als Jupiter in Händels „Semele“ am Münchner Gärtnerplatztheater. Unter der Leitung von Fabio Biondi sang er die Tenor-Arien in Bachs „Matthäuspassion“ beim Maggio Musicale Fiorentino und Haydn’s „Philomenis und Baucis“ in Monte Carlo. 2014 sang er die Partie des Gunther aus Richard Wagners "Die Feen" an der Oper Leipzig  , den Lohengrin in Vilnius, die Partie des Manrico in Riga. Ferner gestaltete er die Tenorhauptpartie bei der Uraufführung von Dvorak’s „Alfred“ in Prag.  Projekte 2015/2016 Staatsoper Hamburg,Korngold  „Die Tote Stadt“   Paul Oper Freiburg, Goldmark   „Die Königin v Saba“   AssadOper Vilnius ,Wagner   „Lohengrin“   LohengrinTiroler Festspiele Sommer ,Wagner „Rheingold“   Loge und FrohTiroler Festspiele,Wagner „Meistersinger“   StolzingOper Köln, Berlioz   „Benvenuto Cellini“  CelliniOper Köln, Braunfels  „Szenen aus dem leben der heiligen Johanna“ Erzengel MichaelOper Bratislava        LohengrinTiroler Festspiele Erl    Rossini „Guglielmo Tell“, Arnold   2009 verbindet Ferdinand Bothmer eine enge und ständige Zusammenarbeit mit den Tiroler Festspielen in Erl und Gustav Kuhn. Er debütierte dort sowohl in den Opern von Richard Wagner (Erik in "Der fliegende Holländer, Walther von der Vogelweide in "Tannhäuser", Lohengrin), als auch in Opern von Giuseppe Verdi (Zamoro in "Alzira", Manrico in "Il Trovatore", Alfredo "La Traviata") und wirkt beim Mozart-da Ponte-Zyklus als Don Basilio und als Don Ottavio mit. In der Spielzeit 2014 sang er dort die Rolle des Loge und Froh in Wagners „Das Rheingold“, Ferrando in Mozarts „Cosi fan tutte" bei den Winterfestspielen.  Im Konzertepertoire trat er regelmäßig mit Werken von Händel, Mozart, Beethoven, Rossini, Bach und Mendelssohn-Bartholdy auf und hat u.a. mit Helmuth Rilling, Enoch zu Guttenberg, Andreas Spering, Ottavio Dantone, Thomas Hengelbrock, Alberto Zedda, Fabio Biondi und Europa Galante. Ferdinand Bothmer hat Lieder von Schubert auf eine Solo-CD im Rahmen der bei Naxos erschienen Deutsche-Schubert-Lied Edition eingespielt.Des weiteren ist er der künstlerischer Leiter der teilweise bereits veröffentlichten und im Herbst 2012 vollständig erscheinenden Liszt-Lied-Edition, bei welcher er ebenso eine Solo-CD zusammen mit Charles Spencer aufgenommen hat. Bei diesem Projekt wirkt er auch als wissenschaftlicher Mitarbeiter der kritischen Notenedition und eines Begleitbuches mit. Seit 2008 unterrichtet Ferdinand Bothmer privat. 2014 hielt er seinen ersten Meisterkurs bei auf der Burg Feistritz ab.

Ferdinand Bothmer was born in Munich. While a student of German philology and philosophy in Munich and later in Vienna, he worked both as assistant director and as extra at the Bavarian State Opera in Munich and at festival productions in Bregenz and Salzburg.
In 1992 he enrolled in music theatre direction at the University of Music and Performing Arts in Vienna, receiving his Master of Arts there in 1997. In addition he studied voice from 1995 to 1999 and attended complementary studies in Lied and Oratorio with Charles Spencer in 1997 - 2002, but did not complete either course of studies, choosing instead to pursue professional engagements.

Following this, Ferdinand Bothmer began private vocal studies with Nicolai Gedda, Michael Pabst, Dietrich Fischer-Dieskau and Vincenzo Bello. From 1999 to 2007 the artist was an ensemble member of the Wiener Volksoper, appearing in roles such as Szymon (Der Bettelstudent), Camille (Die Lustige Witwe), Alfred (Die Fledermaus), Tamino (Die Zauberflöte), Don Ottavio (Don Giovanni), Tito (La Clemenza di Tito), Mazal (The Excursions of Mr. Broucek), and Don Ramiro (La Cenerentola). In 2008 he gave an acclaimed performance as Almaviva in a new production of Il Barbiere di Siviglia.

Moreover, the tenor was invited to Innsbruck, Leipzig, and the Seefestspiele Mörbisch 2002, where he played the role of Edwin (Die Csárdásfürstin). In the 2002/03 season he sang Jaquino (Fidelio) at the Washington Opera and later recreated the same role at La Scala with Riccardo Muti. He débuted as Tamino in 2003 at the Zürich opera under Adam Fischer, and also in 2005 at the Théâtre de la Monnaie in Brussels. In the same year he gave Almaviva at the Tokyo Opera. In 2006 he appeared as Châteauneuf (Zar und Zimmermann) in Düsseldorf and Hamburg. During the same season he gave his début as Idomeneo at the Staatstheater Wiesbaden (cond. Marc Piollet).

At the Rossini Festival in Pesaro in 2006, he appeared in Mozart's Die Schuldigkeit des ersten Gebots and returned the following year in the title role of Rossini's Otello, followed by Pilade (Ermione) under the direction of Roberto Abbado.

In November of 2008, Ferdinand Bothmer toured Japan with the Pesaro production of Otello. In the same year, he débuted as Léopold (La Juive) in a new production at the Stuttgart opera; with this role he also performed in the season opening at the Wiener Staatsoper, meeting with great success. Shortly afterwards he also sang Almaviva in Vienna.

In 2009 Ferdinand Bothmer could be heard as Tamino in Stuttgart, interpreting Schubert's Winterreise in Klagenfurt and as Narraboth, a role he created for the first time at the Festival di Canarias. In 2010 he sang in the world premiere of Luigi Cherubini's Koukourgi at the Klagenfurt theatre and appeared as Giasone in Johann Simon Mayr's Medea in Corinto at the Bavarian State Opera with Ivor Bolton conducting. He returned to Stuttgart in 2011 as Max (Der Freischütz) and Erik (Der Fliegende Holländer).

Ferdinand Bothmer toured Spain in 2012 singing Pollione in Norma with conductor Fabio Biondi and his Baroque ensemble Europa Galante, with whom he also performed Pergolesi's Il transito di San Giuseppe at the Festival Misteria Paschalia in Cracow. In 2013 the artists reunited for Bach's St. Matthew Passion at the Maggio Musicale Fiorentino and Haydn's Philomenis und Baucis in Monte Carlo.
The tenor sang in Leo Fall's Die Dollarprinzessin with Ulf Schirmer conducting the Bavarian Radio Orchestra, as well as in Honegger's Jeanne d'Arc au bûcher at the Gärtnerplatztheater in Munich.
Moreover, 2013 saw him as Lohengrin in Vilnius and Bratislava, in the world premiere of Stefan Pfeiffer's Das Ende der Unschuld in Hamburg, and back at the Gärtnerplatztheater as Jupiter in Händel's Semele.

In 2014 Ferdinand Bothmer expanded his repertoire with Gunther (Die Feen) in Leipzig, Manrico at the Latvian National Opera and Harald, the leading tenor role in Dvořák's early opera Alfred, which was performed for the first time since 1938 at the Dvořák Festival in Prague. In 2015 he was cast as Paul (Die tote Stadt) at the Staatsoper Hamburg and Assad (Die Königin von Saba) in Freiburg.

Since 2009, the tenor has worked closely with the Tiroler Festspiele in Erl and its artistic director Gustav Kuhn. At this festival, he gave his début in several roles by Wagner (Erik, Lohengrin, Walther von der Vogelweide) and Verdi (Manrico, Alfredo, Zamoro in Alzira). In the festival's Mozart/da Ponte cycle he appeared as Don Ottavio and Don Basilio. In the 2014 summer festival season he sang both Loge and Froh in Das Rheingold, followed by Ferrando (Così fan tutte) in the winter festival. In 2015 he débuted in Erl as Walther von Stolzing.

He was invited to sing the title role in Berlioz' Benvenuto Cellini and Archangel Michael in Walter Braunfels' Jeanne d'Arc at the Cologne opera in 2016. In the same year, he returned to Bratislava as Lohengrin and débuted as Arnold in Guglielmo Tell at the Tiroler Festspiele in Erl, where he also gave Lohengrin in 2017. Most recently, Ferdinand Bothmer has appeared as Renaud in Gluck's Armide at the Staatstheater Mainz and as Idreno in Semiramide.

Ferdinand Bothmer regularly performs concert repertoire by composers such as Händel, Mozart, Beethoven, Rossini, Bach and Mendelssohn and has collaborated with artists including Helmuth Rilling, Enoch zu Guttenberg, Andreas Spering, Ottavio Dantone, Thomas Hengelbrock, Alberto Zedda, Fabio Biondi and Europa Galante.

In 2008, Naxos Records released as part of its Schubert Lied Edition a solo album featuring Ferdinand Bothmer, accompanied by Ulrich Eisenlohr. At present, the singer is responsible for the publication of a new complete edition of Liszt lieder, for which he has also recorded a CD with pianist Charles Spencer. His work on this project includes research for a new critical sheet music edition and the redaction of an accompanying book.

The tenor has been teaching privately since 2008.


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CV & Repertoire

Musical Work Role Jump-in ready? Company Year
Puccini: La Bohème Rodolfo 1 week Tiroler Festspiele Erl 2913
Wagner: Parsifal Parsifal Tiroler Festspiele 2018
Rossini: Ermione Pyrrhus Tiroler Festspiele 2018
Hindemith: Cardillac Officer Festival Maggio Musicale Fiorentino 2018
Gluck: Armide Renaud Staatstheater Mainz 2017